Ob Sie an Ihre Freunde und Familie in England oder geschäftlich Geld das Vereinigte Königreich senden möchten, die Überprüfung der Kosten und der Überweisungsdauer kann Ihnen Zeit, Nerven und vor allem viel Geld sparen.


Wenn Sie dabei auf Ihre Hausbank oder eine der klassischen Banken zurückgreifen, so werden Sie mit Sicherheit zu viel Geld bezahlen. Die alten Strukturen der klassischen Banken sind vom digitalen Zeitalter längst überholt worden.

Als moderne und digitale Alternative denken Sie wahrscheinlich an PayPal.

Tatsächlich haben wir in unserem Vergleich festgestellt, dass PayPal nicht nur unsicher, sondern auch unverschämt teuer ist.


Wir möchten, dass Sie in Zukunft günstig, schnell und sicher Geld überweisen. Unser Stand der Technik hat nämlich mehr zu bieten als überteuerte Geldtransfers nach England via Banken.

Kosten der Auslandsüberweisung nach England

Um eine Übersicht über die Gesamtkosten eines Geldtransfers nach England zu haben, sollten Sie sich zunächst bewusst werden, welche Kosten entstehen.


Auf den ersten Blick ist es nicht ersichtlich, was am Ende Geld kosten kann.
Werfen wir daher einen Blick auf die entsprechenden Kostenfaktoren.

Die Kosten hängen davon ab, wie:

· Wie schnell soll der Geldbetrag eintreffen? : Dauer

· Art der Gebühr: Pauschal oder Prozentual?

· Verwendungszweck: Privat oder geschäftlich?

· Die Höhe des Geldbetrages – Daumenregel: Umso höher der Betrag umso günstiger die Überweisung

· Welchen Wechselkurs Sie erhalten: Errechnet das Institut eigene Kurse oder erhalten Sie den offiziellen Kurs? – Vorsicht: Kostenfalle!

· Wie Sie die Summe einzahlen

· Wie wird das Geld empfangen?

Doch was bedeutet das im Einzelnen?

Kostenfaktor Überweisungsdauer

Insgesamt sollten Sie sich merken, dass eine schnelle Überweisung in der Regel mehr Geld kostet.

So gibt es den Dienstleister WorldRemit, der einen internationalen Geldtransfer in Minuten verspricht. Das funktioniert sehr gut, doch der Wechselkurs entspricht dabei nicht dem aktuellen Marktkurs. Auch sonst sind die Gebühren etwas höher, als bei TransferWise oder Xendpay. Diese Anbieter benötigen 1 – 3 Werktage für die Überweisung.


PayPal oder WesternUnion senden Ihr Geld ebenfalls in Minuten nach England. Die Kosten bei diesen Anbietern sind aufgrund des enorm schlechten Wechselkurses nicht zu empfehlen.

Kostenfaktor Gebührenart

Auch die Art der Gebühren kann einen entscheidenden Einfluss auf Ihre Gesamtkosten haben.

In den meisten Fällen gibt es für die Auslandsüberweisung zwei Arten von Kostensätzen:

· Prozentual: Es gibt einen fixen Prozentsatz, der bei jeder Überweisung anfällt.

· Pauschal: Es gibt eine pauschale Gebühr, die bei jeder Überweisungsart gleich hoch ist.


Je nachdem, wie hoch Ihre Überweisungssumme ist, sollten Sie sich für eine Gebührenart entscheiden.

Eine Pauschalgebühr ist in der Regel günstiger, wenn Sie einen hohen Geldbetrag überweisen. Eine prozentuale Gebühr hingegen lohnt sich bei kleineren Geldbeträgen.


Beispiel:

Bei einer Überweisungssumme von 100 Euro verlangt Transferwise eine Gebühr von 2 Prozent. Bei einer Überweisung von 1000 Euro sind es 0,49 %. AZIMO verlangt bei einer Überweisungssumme von 100 Euro eine Gebühr von 2,99 Euro pauschal. Bei 1000 Euro sind es immer noch 2,99 Euro pauschal.

Somit ist bei 100 Euro Transferwise mit seiner Prozentgebühr von 2 günstiger. Bei 1000 Euro ist hingegen AZIMO mit 2,99 Euro pauschal günstiger, da dies auf 1000 Euro nur 0,29 Prozent sind.

Kostenfaktor Verwendungszweck

Bei einigen Anbietern, wie etwa PayPal, macht es einen Unterschied ob Sie privat oder geschäftlich Geld nach England senden wollen.

Einige Anbieter, wie etwa Xendpay, gestatten einen komplett kostenlosen Transfer, wenn es sich um eine private Geldsendung handelt.

Unsere Lieblingsanbieter hingegen ( Top 5) machen keinen Unterschied zwischen einer privaten und einer geschäftlichen Überweisung.

Kostenfaktor Überweisungssumme

Bevor Sie Geld nach England überweisen müssen Sie die Überweisungssumme als möglichen Kostenfaktor einkalkulieren.

Manche Anbieter eignen sich eher für einen hohen Überweisungsbetrag, während wieder andere eher für kleine Summen geeignet sind.

Das liegt daran, dass bei einer bestimmten Summe etwa ein anderer Gebührensatz anfällt oder ein anderer Gebührensatz anfällt. Wir haben zum Beispiel festgestellt, dass TransferGo einen besseren Wechselkurs veranschlagt, wenn die Überweisungssumme höher ist.

Ein anderes Beispiel haben wir bereits oben(Link) dargestellt.

Kostenfaktor Wechselkurs

Der am meisten unterschätze Kostenfaktor ist der Wechselkurs, wenn Sie Geld nach England transferieren mächten. 

Er ist der Grund dafür, warum wir in keinem Fall empfehlen, eine der klassischen Banken als Anbieter zu wählen.

Bei einigen Banken war zwar der aktuelle Marktkurs veranschlagt worden, bei anderen, wie etwa der Sparkasse, war der Wechselkurs vorher nicht einsehbar.

Die Commerzbank etwa veranschlagt einen Wechselkurs, der am Tag unseres Testes 3,74 Prozent vom aktuellen Wechselkurs abgewichen ist.

Sogar bei manchen modernen, digitalen Überweisungsanbietern haben wir massive Kursunterschiede feststellen müssen.

So ist TransferGo zwar von den Kosten her mit 0,99 Euro einer der günstigsten Anbieter, bei Überweisungen von 100 und 1000 Euro lagen die Abweichungen vom Marktkurs bei 1,3 Prozent.
Bei einer Summe von 10.000 Euro wiederum hat sich der Kurs angepasst und lag nur noch 0,4 Prozent vom Marktkurs entfernt.

Wir empfehlen in der Regel einen Anbieter zu wählen, die den marktaktuellen Wechselkurs veranschlagen würden.

Auch wenn 2 Prozent nach nicht viel klingen, sind das bei 1000 Euro immerhin schon 20 Euro, bei 10.000 Euro sogar 200 Euro.

Ganz schön viel Geld, wenn man beachtet, dass die Gesamtkosten der Überweisung bei unter 5 Euro liegen können.

Kostenfaktor Einzahlungsart

Auch die Art, wie Sie das überweisende Geld einzahlen, kann sich auf die Gesamtkosten der Auslandsüberweisung auswirken.

In der Regel sollten Sie das Geld per Banküberweisung senden. Bei Western Union können Sie das Geld zwar bar einzahlen, doch Sie bezahlen deutlich mehr Gebühren.

Kostenfaktor Geldempfang

Ebenso wie bei der Einzahlungsart kann es teuer werden, wenn der Geldempfänger den Betrag bar entgegennimmt. Der Empfang auf dem eigenen Bankkonto ist immer die günstigere Wahl. In Notfällen geht das natürlich nicht.

Kosten für Korrespondenzbank bei klassischer Banküberweisung

Wir raten zwar davon ab eine der überteuerten Banken als Zahlungsdienstleister für einen Geldtransfer zu wählen, doch möchten das Thema gerne aufgreifen:

Kosten für Korrespondenzbanken.


Wie wir bereits auf der Startseite von Auslandsueberweisung.info erklärt haben, kommen bei der klassischen Banküberweisung Kosten durch eine Korrespondenzbank hinzu. Diese Kosten können nach dem OUR, SHARE oder BEN-Prinzip geteilt, alleine übernommen oder an den Empfänger weitergegeben werden.

Das Problem dabei ist, dass viele Banken vorher nicht betiteln können, wie hoch die Kosten durch die Fremdbank sind. In der Regel betragen diese zwischen 20 und 30 Euro und sind deshalb nicht unerheblich.

Die Deutsche Bank arbeitet zwar mit einer Fremdkostenpauschale von 25 Euro, doch wieso sollte man überhaupt eine solche Gebühr bezahlen, wenn man für unter 5 Euro schneller überweisen kann?

Der komplette Kostenblock sollte als Ablehnungsgrund von Banken bei Auslandsüberweisungen ausreichen. 

Dauer einer Auslandsüberweisung nach England

Die Dauer einer Überweisung nach England ist ebenfalls vom Anbieter abhängig. Wir haben festgestellt, dass die schnellen Überweisungen innerhalb von Minuten teurer sind.

PayPal und Western Union bieten zwar eine sofortige Überweisung an, doch die Kosten sind enorm hoch.

WorldRemit erlaubt ebenfalls eine Überweisung in Minuten, agiert jedoch bei größeren Summen ebenfalls mit einem Wechselkurs, der 1 bis 1,5 Prozent vom Marktkurs abweicht.

Für eine derart schnelle Überweisung bei einer gleichzeitigen Kostenpauschale von lediglich 3,99 Euro ist es immer noch der beste Service in Sachen Geschwindigkeit!

Die anderen Anbieter, mit denen teilweise eine kostenlose Überweisung möglich ist, benötigen meistens 1 bis 3 Werktage für die Überweisung.

Banken schneiden auch hier wieder am schlechtesten ab. Die Auslandsüberweisung nach England dauert meistens 2 – 5 Werktage.

Die Sicherheit der Anbieter

Was nützt eine schnelle Überweisung ins Ausland, wenn Sie nicht sicher ist.

Die Sicherheit eines Anbieters ist etwa relevant, wenn der Empfänger der Falsche ist oder wenn ein Institut insolvent geht.

Grundsätzlich sind alle hier vorgestellten Institute sicher. Die meisten haben ihren Sitz in England und unterliegen somit der Aufsichtsbehörde FCA.

Die deutschen Banken unterliegen der Aufsicht der BaFin. Bei allen überwachten Instituten haben Sie von gesetzlicher Seite einen Anspruch auf Rückzahlung des Kapitals, wenn es sein Ziel nicht erreichen sollte. Etwa durch eine falsche Empfängeradresse.

Einen Anbieter können wir in Sachen Sicherheit absolut nicht empfehlen: PayPal.

Persönlich haben wir schon die Erfahrung gemacht, dass PayPal Geldsummen teilweise für Wochen blockiert, wenn man etwa an den falschen Absender geschickt hat. Andere Internetquellen berichten von eingefrorenen Konten unter der Angabe schleierhafter Gründe.

Alle anderen Anbieter sind absolut sicher!

Welcher Anbieter ist der Richtige für mich?

Sie möchten einen internationalen Geldtransfer nach England vornehmen aber wissen noch nicht, welcher Anbieter der Richtige für Sie ist?


Sie sollten sich dabei die folgenden Fragen stellen:

· Möchte ich möglichst günstig überweisen?

· Möchte ich möglichst schnell überweisen?

· Wie soll der Empfänger das Geld entgegennehmen?

Werfen Sie einen Blick auf unsere Vergleichstabelle, um zu erfahren welcher Anbieter der beste in jedem Fall ist.

About the Author Robin

Willkommen auf meiner Seite. Ich bin Robin, der Autor auf Auslandsueberweisung.info. Nach meinem Studium im Finanzrecht habe ich für kurze Zeit im Verbraucherschutz gearbeitet. Dabei habe ich festgestellt, dass aktuelle Praktiken der Banken nicht zeitgemäß sind und meistens zu Lasten des Kunden fallen. Auf dieser Seite möchte ich Verbraucher davor bewahren, mit den falschen Anbietern zu Ihren Familien oder Geschäftspartnern im Ausland zu überweisen.

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